cryptovision hat die Identitätskarte und den Reisepass Ecuadors realisiert

Die Herausforderung

Der südamerikanische Staat Ecuador hat (unter Schirmherrschaft mehrerer Ministerien) eine Initiative für die digitale Verwaltung mit verbesserten E-Government-Services für die Bevölkerung ausgerufen. Teil dieses Vorhabens sind eine elektronische Identitätskarte und ein neuer elektronischer Reisepass für die etwa 16 Millionen Einwohner des Landes. Der Reisepass ist auch politisch von Bedeutung, da Ecuador in den Kreis der Nicht-EU-Länder aufgenommen werden will, deren Bürger visafrei in den Schengen-Raum einreisen dürfen – dafür ist ein moderner Reisepass zwingend notwendig.

 

Das Ausweis- und Reisepass-Projekt wurde zunächst von der Behörde IGM (Instituto Geográfico Militar) geleitet, die bereits seit den Achtziger-Jahren für die Herstellung von Identitätsdokumenten in Ecuador zuständig ist. Im Moment übernimmt das Außenministerium Cancillería die Leitung.

Die Lösung

Nachdem IGM mehrfach schlechte Erfahrungen mit eID-Anbietern gemacht hatte, entschied man sich für einen neuen Anlauf mit cryptovision. Für cryptovision sprach vor allem, dass das Unternehmen vollständig auf offene Standards setzt. Ein so genannter Vendor-Lockin (der Kunde ist von einem bestimmten Anbieter abhängig, da nur dessen Lösungen mit der bestehenden Umgebung kompatibel sind), wie er zuvor passiert war, war damit von vorherein ausgeschlossen.

Inzwischen hat cryptovision die elektronische Identitätskarte Ecuadors und den dortigen elektronischen Reisepass mit Hilfe des Produkts ePasslet Suite realisiert. Auch die Produkte CAmelot, SCinterface und SCalibur kommen zum Einsatz.

 

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