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14.11.2019 Terminentspannung bei der Kassen-Fiskalisierung in Deutschland

Alle deutschen Händler, die Kassen betreiben, haben nun mehr Zeit zur Implementierung der gesetzlich vorgeschriebenen „Technischen Sicherheitseinrichtung“ (TSE).

Das Bundesfinanzministerium hat mit Datum 6. November 2019 eine Nichtbeanstandungsregelung herausgegeben, nach der Kassen bis zum 30. September 2020 ohne zertifizierte TSE straffrei betrieben werden dürfen. Herstellern von Registrierkassen und Kassensystemen wird so eine umfangreiche Prüfung unterschiedlicher TSE-Angebote- und Modelle vor einer finalen Implementierung ermöglicht. Derzeit befinden sich alle am Markt erhältlichen TSE-Lösungen noch im Zertifizierungs-Prozess des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Mit einem Abschluss des TSE-Feldtests des Deutschen Fachverbands für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik e.V. (DFKA) ist bis Ende 2019 zu rechnen.

Rechtliche Grundlage der vorgeschriebenen Umrüstung sind die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) sowie die Änderung der Abgabenordnung §146a. Im Zuge der sogenannten Fiskalisierung müssen Registrierkassen ab 1. Januar 2020 mit einer Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgerüstet sein. Ziel ist es, die Systeme vor nachträglichen Manipulationen zu schützen.

Die Bundesdruckerei bietet die Umsetzung der cryptovision-TSE in zwei Lösungsvarianten an: In Form einer microSD-Karte (Hardwaremodul) sowie einen Webdienst gemeinsam mit der Deutschen Fiskal.

TSE-Modul-Lösung

Das TSE-Modul lässt sich als microSD-, aber dank Adaptern auch als SD-Karte und USB-Stick in die Kasse integrieren. Es enthält die neueste Chipgeneration NXP SE050 mit aktuellem JCOP 4 Java-Card-Betriebssystem und unterstützt alle gängigen Betriebssysteme – Windows, Linux, Android, macOS und RTOS.

„Die Verwendung der neuesten Chipgeneration ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Kassenhersteller. Ältere Plattformen bieten bei weitem keine so nachhaltigen Nutzungsmöglichkeiten“, betont Markus Hoffmeister, CEO der cv cryptovision GmbH.

Zudem bietet das TSE-Modul hohe Sicherheit durch zukunftssichere Kryptofunktionen, ideale Schlüssellängen und elliptische Kurven. Bei der Entwicklung trug die Bundesdruckerei selbst neuesten Angriffsszenarien Rechnung. Robustheit ist auch beim internen Speicher angesagt: Er erlaubt 20 Millionen Schreibzugriffe und ist daher mindestens bis zur vorgeschriebenen Re-Zertifizierung nach fünf Jahren einsatzfähig. Derzeit laufen die Zertifizierungen nach Common Criteria (CC) und TR-03153 des BSI.

Vor allem für kleine Betriebe, die meist nur eine Kasse betreiben und bislang nicht online waren, ist das TSE-Modul eine gute Lösung. Die Umrüstung durch den Kassenanbieter kann hier weitaus effizienter sein als die Cloud-Anbindung mitsamt ihren Technikabstimmungen. Alternativlos ist die Hardware-Lösung, wenn eine schlechte oder keine Internetverbindung besteht.

TSE-Cloud-Lösung

Die Fiskal Cloud ist komplett webbasiert und bedarf daher unbedingt einer zuverlässigen Internetverbindung. Dabei kommunizieren die Kassensysteme verschlüsselt über einen hochsicheren Trusted Channel mit den Servern der Bundesdruckerei sowie der Deutschen Fiskal. Die Bundesdruckerei übernimmt in ihrem Rechenzentrum die TSE und damit die elektronische Signatur der Kassenbelege. Derweil laufen die Nutzerverwaltung, das Monitoring sowie die Abrechnung über den Server der Deutschen Fiskal. Zwar ist in regelmäßigen Abständen eine Erneuerung der Zertifikate notwendig, dafür jedoch kein Austausch der TSE.

Die Cloud-Lösung richtet sich vor allem an Unternehmen, deren Kassensysteme ohnehin schon online sind. Ebenso profitieren Betriebe mit einer zentralen Infrastruktur und vielen Kassen oder Filialen. Dazu zählen große Handelsketten, Supermärkte, Apotheken, Tankstellen oder auch Betriebe aus dem Bereich (System-)Gastronomie. Der Mehrwert der Cloud: Den Unternehmen bleiben Einzelumrüstungen von Kassen erspart, die bei einer hohen Anzahl von Kassen immense Kosten verursachen können. Vielmehr können sie sich einfach über einen Webservice an die Fiskal Cloud anbinden.

GreenShield setzt neue Maßstäbe bei E-Mail- und Datei-Sicherheit

Die einzige vom BSI zugelassene E-Mail- und Dateiverschlüsselungs-Software bis VS-NfD

Gelsenkirchen, 21. Mai 2019 – cv cryptovision GmbH, führende Experten für moderne Kryptografie, bringt eine neue E-Mail- und Dateiverschlüsselungs-Software auf den Markt: GreenShield. Mit der Lösung können Behörden und Unternehmen vertrauliche Inhalte auf dem Sicherheitsniveau VS-NfD verschlüsseln und austauschen.  Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) hat GreenShield als einzige E-Mail- und Datei-Verschlüsselung-Software für die Übertragung und Verarbeitung von nationalen Verschlusssachen bis einschließlich zum Geheimhaltungsgrad VS-NfD sowie NATO Restricted und EU Restricted zugelassen. cryptovision ist auf dem heute beginnenden Deutschen IT-Sicherheitskongress des BSI in Bonn vertreten und präsentiert dort bis Donnerstag die neue Software.

Vertrauliche Informationen in wenigen Sekunden schützen

  • GreenShield Suite ist eine Komplett-Lösung, um E-Mails und Dateien in wenigen Sekunden zu verschlüsseln und zu signieren. Genutzt wird dafür eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit den stärksten momentan verfügbaren Verschlüsselungsverfahren. GreenShield Suite besteht aus den Produkten GreenShield File und GreenShield Mail. Mit GreenShield File können Dateien in der gewohnten Arbeitsumgebung verschlüsselt und sicher abgelegt werden. GreenShield Mail integriert sich in die jeweiligen E-Mail-Systeme und ermöglicht somit die sichere Verarbeitung von E-Mails inklusive Anhängen. Beide Komponenten basieren auf dem gleichen, durch das BSI zugelassenen Sicherheitskern, der die Einbindung definierter Sicherheitstoken gestattet.

Umfangreiche Expertise für den VS-Markt

cryptovision beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1999 ausschließlich mit Verschlüsselungstechnik und hat unter anderem die VS-NfD-zugelassene E-Mail-Sicherheitslösung s/mail entwickelt. Diese Expertise hat cryptovision in die Nachfolger-Lösung GreenShield einfließen lassen.

Über cryptovision:

Die cv cryptovision GmbH gehört zu den führenden Spezialisten für moderne, benutzerfreundliche Kryptografie und Lösungen für sichere elektronische Identitäten. Mit ihren Produkten und Gesamtlösungen schützen sich weltweit 250 Millionen Menschen und eine Vielzahl von Institutionen in der digitalen Welt vor Hackerangriffen, Manipulation, Missbrauch von Identitäten und Spionage. cryptovision adressiert unterschiedlichste Branchen wie die öffentliche Verwaltung, Gesundheit, Automobil, Finanzen & Versicherungen, Energie oder IT. Zu ihren Kunden zählen Staaten wie Nigeria, Ghana und Ecuador, Institutionen wie die Bundeswehr, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Stadt New York sowie Unternehmen wie E.ON, VW und Allianz. cryptovision wurde 1999 in Gelsenkirchen gegründet und wird von Mitgründer Markus Hoffmeister geführt. Neben Hoffmeister sind u.a. die Bundesdruckerei GmbH und die tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft an cryptovision beteiligt.

Kontakt:
Veronica von Preysing
Senior Vice President Marketing

Cryptovision GmbH
Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen

T.: 0209-167 2461
E-Mail: Veronica.preysing@cryptovision.com
Web: http://www.cryptovision.com

02.05.2019 - Veronica von Preysing übernimmt Marketing-Leitung bei cryptovision
Seit 1. April 2019 ist Veronica von Preysing (46) Senior Vice President Marketing bei der cryptovision GmbH in Gelsenkirchen. Sie leitet dort das Marketing- und Kommunikations-Team. Die Position wurde neu geschaffen. Von Preysing (ehemals Atkins) kommt von der Identitätsplattform Verimi, wo sie für die öffentliche Verwaltung verantwortlich zeichnete. Zuvor war sie bei der Agentur Krowne Communications tätig – dort Director Consulting. Außerdem leitete von Preysing vier Jahre lang die Unternehmenskommunikation der Bundesdruckerei GmbH.
14.05.2019 - Jacolyn: Der neue Sicherheitskern für gesetzlich regulierte IoT-Märkte

Erste Anwendung in Technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) für Registrierkassen

 

Gelsenkirchen, 14.05.2019. Die cv cryptovision GmbH präsentiert auf der diesjährigen Mindshare-Konferenz (14. + 15.5.) erstmals das „Cryptographic-Service-Provider (CSP)“-Sicherheitsmodul Jacolyn. Jacolyn stellt auf Basis geeigneter Sicherheitshardware kryptografische Funktionen zum Schutz der Vertraulichkeit und Integrität von Nutzerdaten sowie zur Erzeugung digitaler Signaturen bereit. Das zugrunde liegende, vom BSI entwickelte CSP-Konzept sieht eine Kapselung von Krypto-Funktionen vor. Jacolyn kann daher ohne kryptografische Spezialkenntnisse einfach und risikolos in Anwendungen mit hohen Sicherheitsauflagen integriert werden.

Die erste, auf Jacolyn basierende Lösung von cryptovision ist eine Technische Sicherheitseinrichtung  (TSE) für Registrierkassen zum Schutz vor Manipulationen. Die TSE wird in Zusammenarbeit mit der Bundesdruckerei GmbH entwickelt. Ab dem 1. Januar 2020 müssen elektronische Kassensysteme über eine vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte TSE mit einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer einheitlichen digitalen Schnittstelle verfügen.

Die für die Absicherung von Kassen vorgeschriebene TSE von cryptovision enthält ein Sicherheitsmodul bestehend aus dem CSP Jacolyn und der „Security Module Application for Electronic Record-keeping Systems“ (SMAERS) sowie einem Speichermodul und einer einheitlichen digitalen Schnittstelle zur Integration in die Kassensoftware. SMAERS und Jacolyn befinden sich im gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungsprozess. Mit einer vorläufigen Freigabe durch das BSI ist bis Jahresmitte zu rechnen. Auf Basis dieser Freigabe kann cryptovision eine gesetzeskonforme und damit rechtssichere Lösung ab dem vierten Quartal 2019 ausliefern.

„Der regulatorische Rahmen der Kassensicherungsverordnung und die Auflagen des BSI an eine TSE sind ausgesprochen anspruchsvoll. Wir freuen uns, dass cryptovision als einer der ersten zertifizierten TSE-Lieferanten zur termingerechten Umsetzung von Fiskalisierungslösungen beitragen kann, “ sagt Markus Hoffmeister, CEO von cv cryptovision.

Mit der Bundesdruckerei und weiteren Partnern bietet cryptovision für die Umsetzung der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) beide Varianten der TSE: sowohl Token-basiert in den Formfaktoren µSD, SD, USB und für zentrale Lösungen als Firmware-Erweiterung für HSMs.

Cryptovision verfügt über zehn Jahre Erfahrung im Kassensicherheitsbereich. Das Unternehmen war unter anderem maßgeblich an der Vorgängerversion der Kassenfiskalisierung, INSIKA, sowie der Entwicklung des TIM-Moduls beteiligt. Lösungen auf INSIKA-Basis wurden zum Schutz vor Manipulationen von Taxametern bereits erfolgreich eingeführt.

Universeller, zertifizierter Sicherheitskern für viele Anwendungen

Jacolyn wird aktuell nach dem entsprechenden Common Criteria Protection Profile BSI-CC-PP-0104-2019 in der Stufe EAL 4+ zertifiziert, die SMEARS Anwendung in der Stufe EAL 2+.

Die erste Umsetzung von Jacolyn erfolgt auf der neuesten Generation von Secure Embedded Elements für den lokalen Einsatz in integrierten Systemen und IoT-Geräten. Parallel entwickelt cryptovision eine Firmware-Erweiterung für Hardware Security Module (HSM) für zentrale, cloud-basierte Einsatzszenarien.

20.12.2017 - Hightech-Unternehmen cryptovision auf Afrika-Reise mit Bundespräsident Steinmeier
Hightech-Unternehmen cryptovision auf Afrika-Reise mit Bundespräsident Steinmeier

Markus Hoffmeister, Geschäftsführer des Gelsenkirchener Unternehmens cryptovision, begleitete Bundespräsident Steinmeier und Wirtschaftsministerin Zypries beim Staatsbesuch in Ghana und Gambia

(PresseBox) ( Gelsenkirchen, 20.12.17 )
Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Dienstreise geht, ist stets ein Tross von weiteren Politikern und Wirtschaftsvertretern dabei. So auch, als das deutsche Staatsoberhaupt in den letzten Tagen den afrikanischen Ländern Ghana und Gambia einen Staatsbesuch abstattete. Begleitet wurde er dabei von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und Ex-Schalke-Fußballer Gerald Asamoah, der in Ghana geboren wurde. Außerdem gehörten etwa 15 Top-Manager deutscher Unternehmen zur Delegation – darunter Markus Hoffmeister aus Gelsenkirchen.

Hoffmeister ist Gründer und Geschäftsführer der Firma cryptovision, die im Gelsenkirchener Wissenschaftspark beheimatet ist. cryptovision ist auf elektronische Ausweise spezialisiert – eine Technik, die momentan in Entwicklungs- und Schwellenländern besonders gefragt ist. „Solche Staaten haben oft großen Nachholbedarf, was das Einwohnermeldewesen, den Bankensektor und die Digitalisierung betrifft“, weiß Hoffmeister. „Ein elektronischer Ausweis ist oft eine wichtige Voraussetzung, um eine Modernisierung zu ermöglichen. Die afrikanischen Länder Ghana und Nigeria haben daher mit cryptovision-Technologie Projekte gestartet, die die Bevölkerung mit derartigen Ausweisdokumenten zu versorgen.“

Die knapp einwöchige Reise führte die Delegation um Frank-Walter Steinmeiner zunächst nach Ghana. Dort ist die Ausgabe von elektronischen Ausweisen mit cryptovision-Technik bereits angelaufen. Dieses zukunftsweisende Projekt zieht in Ghana immer größere Kreise – zahlreiche Regierungsvertreter sprachen Hoffmeister darauf an. Der ghanaische Anbieter Margins Group, Partner der Regierung und eigentlicher Kunde von cryptovision, war beim Staatsbesuch mit von der Partie. Gleiches gilt für die Frauenrechtlerin und ghanaische Telekommunikationsministerin Ursula Owusu, die Hoffmeisters Unternehmen eng verbunden ist. Sie kennt Gelsenkirchen, denn sie hat in diesem Jahr an der alljährlichen cryptovision-Konferenz Mindshare im Wissenschaftspark teilgenommen.

Auf dem Reiseprogramm stand unter anderem eine Begegnung mit dem Projekt „Lionesses of Africa“. Diese Initiative hat in den letzten drei Jahren 500.000 Afrikanerinnen in die Selbstständigkeit gebracht. Besonders beeindruckt war Hoffmeister von der Jungunternehmerin Farida Bedwei, deren Firma Logiciel etwa 250 Banken in Westafrika mit Finanzsoftware beliefert. Die von cryptovision entwickelten Ausweise dürften für Logiciel zukünftig eine wichtige Rolle spielen, da diese auch als Bezahlkarte und als Passwort-Ersatz im Internet verwendet werden können.

Von Ghana ging es für die Delegation weiter nach Gambia im äußersten Westen Afrikas. Der zwei Millionen Einwohner zählende Staat wird seit Anfang 2017 von Präsident Adama Barrow regiert, der dem langjährigen Diktator Yahya Jammeh nachfolgte und als Hoffnungsträger gilt. Frank-Walter Steinmeier wollte mit dem Gambia-Besuch den erhofften Wandel des Landes in eine Demokratie unterstützen.

Auch in Gambia konnte Markus Hoffmeister wertvolle Kontakte knüpfen. Er war vor allem vom Empfang begeistert, der der Delegation dort bereitet wurde: „Scheinbar war das ganze Land auf den Beinen. Am Straßenrand standen überall Menschen, die uns mit Fahnen zuwinkten und ‚wunderbar‘ riefen.“

Nach fast einwöchiger Reise kehrten der Bundespräsident und seine Begleiter wieder nach Deutschland zurück. Markus Hoffmeister zeigte sich zufrieden: „Die Reise war geschäftlich sehr interessant, aber auch ein unvergessliches Erlebnis.“ Den Flug im Flugzeug des Bundespräsidenten empfand er als genauso spannend wie die Gespräche mit anderen Delegationsteilnehmern, die beispielsweise in der Medizintechnik oder im Obsthandel aktiv sind. Beeindruckt war Hoffmeister vom organisatorischen Aufwand, der getrieben wurde. „Das Bundespräsidialamt hat jedes noch so kleine Details akribisch vorbereitet. Selbst die Frage, wer wo steht, war bei jedem Termin im Voraus genau geregelt.“

Medien-Ansprechpartner

Veronica von Preysing

Veronica von Preysing

Senior Vice President Marketing

F:  +49 (209) 167 2483
E veronica.preysing@cryptovision.com