Fiskalisierung

Fiskalisierung schon heute ermöglichen.
Mit cryptovision TSE: Zertifiziert. Verfügbar. Sicher.

Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) für Registrierkassen

Die für die Absicherung von Kassen vorgeschriebene TSE von cryptovision enthält ein Sicherheitsmodul bestehend aus dem CSP Jacolyn und der „Security Module Application for Electronic Record-keeping Systems“ (SMAERS) sowie einem Speichermodul und einer einheitlichen digitalen Schnittstelle zur Integration in die Kassensoftware. SMAERS und Jacolyn befinden sich im gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungsprozess.

Mit der Bundesdruckerei und weiteren Partnern bietet cryptovision für die Umsetzung der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) beide Varianten der TSE: sowohl Token-basiert in den Formfaktoren µSD, SD, USB und für zentrale Lösungen als Firmware-Erweiterung für HSMs.

Jacolyn wird aktuell nach dem entsprechenden Common Criteria Protection Profile BSI-CC-PP-0104-2019 in der Stufe EAL 4+ zertifiziert, die SMEARS Anwendung in der Stufe EAL 2.

 

Weitere Information über die TSE-Lösungen der Bundesdruckerei:

Umfangreiche FAQs zur KassenSichV und Details zu Token-TSE und Weblösung finden Sie unter www.bdr.de/tse
Vertriebliche Rückfragen: tse@bdr.de
Technischer Support:  Support-tse@bdr.de

Laden Sie hier unsere Broschüre zum Thema Fiskalisierung herunter.

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FAQ

Was sagt das Gesetz?

Im September 2017 wurde die „Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr“ beschlossen. Sie wird als Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) abgekürzt.

Laut KassenSichV müssen ab 1.1.2020 alle Registrierkassen in Deutschland mit einem Manipulationsschutz ausgerüstet sein. Diese sogenannte „technische Sicherheitseinrichtung“ (TSE) soll vermeiden, dass Barumsätze manipuliert werden können.

Was wird geregelt?

Laut Verordnung muss für jede Aufzeichnung eines Geschäftsvorfalls von einem elektronischen Aufzeichnungssystem unmittelbar eine neue Transaktion gestartet werden. Diese Transaktion muss enthalten:

1. den Zeitpunkt des Vorgangbeginns,

2. eine eindeutige und fortlaufende Transaktionsnummer,

3. die Art des Vorgangs,

4. die Daten des Vorgangs,

5. die Zahlungsart,

6. den Zeitpunkt der Vorgangbeendigung (oder des Vorgangabbruchs),

7. einen Prüfwert und

8. die Seriennummer des elektronischen Aufzeichnungssystems oder des Sicherheitsmoduls.

Wie sieht es in anderen Ländern aus?
Deutschland ist spät dran. Es ist eines der letzten Länder Europas, die die Fiskalisierung von Registrierkassen einführt. Viele andere Länder haben schon vor Jahren ähnliche Regelungen getroffen. In Österreich etwa ist eine entsprechende Verordnung 2017 in Kraft getreten.
Warum wird die KassenSichV eingeführt?

Manche Kassensysteme lassen es technisch zu, dass Grundaufzeichnungen nachträglich manipuliert werden können. Das kann Steuerhinterziehung begünstigen. 

Mit der KassenSichV schiebt der Finanzminister hier nun einen Riegel vor.

Ausführliche Informationen und weitere FAQs finden Sie auf der Webseite unseres Vertriebspartners Bundesdruckerei 

Das Glossar zur KassenSichV

Kassensicherungsverordnung (KassenSichV)

Die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) regelt die technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme, beispielsweise sind das computergestützte Kassensysteme und Registrierkassen. Von der KassenSichV sind auch betroffen: ERP-Systeme, Branchensoftware, Rechnungslegung-Systeme, etc.

Ausschlaggebend ist der Charakter der Geldleistung: Handelt es sich um ein Zug-um-Zug-Geschäft (z.B. Ware/Leistung wird sofort gegen Geld/Kreditkarte/Gutschein getauscht), so muss das aufzeichnende System die Anforderung der KassenSichV erfüllen. 

Die Aufzeichnungssysteme müssen spätestens ab 1.1.2020 mit einer sogenannten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Diese kann in Form von Hardware mit Sicherheitschip oder auch als cloudbasierter Webdienst umgesetzt sein. Die Verordnung dient dem Schutz vor Manipulation der digitalen Grundaufzeichnungen von Unternehmen. Wann immer Barumsätze (mittels Bargeld, EC-Karte, Kreditkarte, Gutscheine) erfasst werden (Zug-um-Zug-Geschäft), müssen diese Aufzeichnungen nach der KassenSichV gegen Manipulationen geschützt werden.

Fiskalisierung

Bei der Fiskalisierung von Registrierkassen handelt es sich um die manipulationssichere, elektronische Aufzeichnung und Archivierung von geschäftlichen Vorgängen bzw. Transaktionen. Ziel des Bundesministeriums für Finanzen ist es, die Grundaufzeichnungen von Unternehmen vor Manipulationen zu schützen und so Steuerhinterziehung zu vermeiden.

In vielen Ländern in Europa ist die Fiskalisierung von Registrierkassen bereits vorgeschrieben, in Deutschland muss die Kassensicherungsverordnung mit spätestens 31.12.2019 umgesetzt sein. 

Alle Aufzeichnungssysteme müssen ab 1.1.2020 die Anforderungen der Kassensicherungsverordnung erfüllen.

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Technische Sicherheitseinrichtung (TSE)

Basis der KassenSichV ist der technische Manipulationsschutz:
Um herausfinden zu können, ob an einer Kasse nachträgliche Manipulationen der Umsätze stattgefunden haben, müssen diese manipulationssicher aufbewahrt werden und überprüfbar sein.
Die Überprüfung erfolgt mittels Journal, das exportiert werden kann und von Steuerprüfern mit einer Software auf Änderungen und Lücken geprüft werden kann. 

Dabei wird jede Buchung mit einer elektronischen Signatur versehen. Die TSE zeichnet jeden relevanten Vorgang im Aufzeichnungssystem auf. Die aufgezeichneten Daten werden kryptographisch signiert. Dank dieser Signaturen kann zu jedem Zeitpunkt festgestellt werden, dass die vorhandenen Daten nicht verändert wurden.

GoBD & KassenSichV

Bisher wurde die Unveränderbarkeit von Transaktionen in den GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) geregelt. 

Diese ist aber weder Gesetz noch Verordnung, sondern lediglich eine Verwaltungsvorschrift des Finanzministeriums. Mit der neuen Regelung zur Kassensicherungsverordnung wird der Manipulationsschutz nun gesetzlich geregelt.

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Elektronisches Aufzeichnungssystem

Ein elektronisches Aufzeichnungssystem ist jedes Gerät oder Software, welches Daten zu einem Geschäftsfall elektronisch aufzeichnet. Zum Beispiel eine Registrierkasse, eine Software zur Rechnungslegung, ein ERP-System, etc. Aktuell sind für die KassenSichV nur jene Aufzeichnungssysteme relevant, welche Bargeschäfte protokollieren können. Also immer, wenn ein Geschäftsfall mit einer Barzahlung (Bargeld, EC-Karte, Gutscheine, etc) abgeschlossen werden kann, müssen alle Vorgänge nach den Anforderungen der KassenSichV aufgezeichnet werden.

Das elektronische Aufzeichnungssystem muss für jeden Geschäftsfall eine Transaktion starten, welche die folgenden Daten erfasst:

  • Start-Zeitpunkt des Vorgangs
  • Eine eindeutige und fortlaufende Transaktions-Nummer
  • Art des Vorgangs
  • Daten des Vorgangs
  • Zahlungsart
  • Zeitpunkt der Beendigung oder des Abbruchs
  • Einen Prüfwert und
  • Die Seriennummer des elektronischen Aufzeichnungssystems oder die Seriennummer des Sicherheitsmoduls.

Fiskalspeicher

Der Gesetzgeber schreibt vor, in welcher Form Daten zu speichern sind. Hardware kümmert sich darum, dass diese Vorgaben erfüllt werden und die Daten dementsprechend gespeichert werden. Beim Fiskalspeicher liegt der Fokus nur auf der Speicherung der Daten. Wie die Daten zustande kommen, wird hier nicht berücksichtigt.

Im Gegensatz dazu ist die KassenSichV und INSIKA ein Verfahren, welches vorschreibt, wie die Daten zu verarbeiten (und auch zu speichern sind). Der Fokus liegt hierbei darauf, wie die Daten überhaupt entstehen.

    TIM / INSIKA

    Die TIM Card ist eine Smartcard, die nach der INSIKA-Spezifikation 2.0 implementiert ist und die buchungsrelevanten Taxameterdaten absichert: Die Daten können im Nachhinein nicht mehr unbemerkt manipuliert und gefälscht werden. Das ist wichtig, damit der Taxiunternehmer nachweisen kann, dass seine Datenhaltung korrekt ist und höchste Schutzanforderungen erfüllt. 

    Diese Karten werden standardmäßig im Dual-SIM-Format ausgegeben – somit kann der Inhaber bei Bedarf die Karte auf MINI-SIM oder im Micro-SIM-Format herausbrechen.

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